Bildungschancen erhöhen
Bremer Pilotprojekt macht Schachspiel zum Unterrichtsfach. 1500 Grundschüler aus Bremen und Bremerhaven haben seit Beginn dieses Schuljahres ein neues Unterrichtsfach: Schach.

Mehr als 70 Klassen beteiligen sich an dem Pilotprojekt „Schach macht schlau“. Es ist nach Angaben des Vereins das größte seiner Art. Auf dem Lehrplan steht in allen vier Jahrgangsstufen eine verbindliche Schachstunde pro Woche. Die Lehrer lernen das strategische Brettspiel gemeinsam mit ihren Schülern. 

Durch die Schachstunden sollen die Bildungschancen der Kinder erhöht werden. Vorgestellt wird das vom Verein „Das erste Buch“ initiierte und vom ehemaligen Fußballprofi Marco Bode geleitete Projekt am Montag, 12. November, in einer Bremer Grundschule. (Weiterlesen: Eine kurze Geschichte des Gesellschaftsspiels)

Rund 60 000 Kinder und Jugendliche spielten schätzungsweise in Deutschland in der Schule Schach, sagte Jörg Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend. 70 Schulen tragen demnach das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“.

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Schach als Unterrichtsfach an Bremer Grundschulen

Schach gehört in Bremen seit den Herbstferien zum Unterricht in Grundschulen. 1.500 Kinder in 70 Klassen machen schon mit und es ist bundesweit der größte Pilotversuch. Die Idee dazu kam vom Verein „Das erste Buch“, der sich eigentlich um die Lesekompetenz in Schulen kümmert und Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan sorgte dafür, dass Schach Teil des Unterrichts wird. Das Motto lautet: „Schach macht schlau“ – aber Schach fördert auch das soziale Zusammenleben.

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Zur Website des Projektinitiators
„Das erste Buch e. V.“